Lerntherapie und Lerncoaching

Schreiben, Lesen und Rechnen sind und bleiben die Grundfertigkeiten unserer Kultur. Normalerweise sollten unsere Kinder diese Fertigkeiten in der Grundschule lernen. Dass dem oft nicht so ist, davon können Lehrer, Eltern und auch Wissenschaftler ein Lied singen. Und auch in weiterführenden Schulen sowie im Studium haben viele das Gefühl, ständig mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Lerntherapie und Lerncoaching helfen, damit Lernen wieder Spaß macht und auch Menschen mit Lernschwierigkeiten das Leben führen können, dass sie glücklich macht.

Hier gibt es kein Schema F, sondern jeder wird individuell gefördert. Stärken werden gestärkt und Schwächen geschächt. Deswegen findet die Therapie meist im Einzelsitzungen statt.

Ganzheitlich – Psyche und Körper sind beim Lernen dabei

Bei Silke Geßlein ist das Besondere, dass sie ganzheitlich arbeitet. Nicht nur pädagogische Aspekte sind in Lerntherapie und Lerncoaching eingebunden, sondern auch Körper und Psyche. Denn oft sind es Stress, Ängste, mangelndes Selbstbewusstsein, ständige Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen, die den Alltag von Studierenden und Lernenden begleiten.

Dadurch dass Silke Geßlein Heilpraktikerin und Pädagogin ist, kann sie auch Elemente aus bspw. der Psychotherapie oder der Naturheilkunde in die Therapie mit einbeziehen und dadurch möglicherweise tiefere Heilungsprozesse in Gang setzen.

Lernen ist etwas Natürliches

Lernen macht Spaß. Schau einem kleinen Kind zu, wie es etwas übt und trainiert. Diese Fähigkeit kann wieder aktiviert werden, in dem die Therapie und das Training mit vielen Belohnungen und Spielen angereichert wird. Auch Bewegung wird eingebunden.

Außerdem arbeiten wir an der Null-Fehler-Grenze. Das heißt, du oder dein Kind haben immer das Gefühl, die Aufgaben zu meistern.

Insbesondere das „Ich schaff’s“-Programm von Ben Furman wird auf den jeweiligen Lernstoff angewendet. Wer darüber mehr erfahren will, der findet viel Interessantes hier. Damit du oder dein Kind wieder die natürliche Begeisterung für das Lernen zurück erobern.

Unterschied von Lerntherapie und Lerncoaching zu Nachhilfe

Nachhilfe brauchst du oder dein Kind, wenn es Lücken gibt, die durch Lernen und Üben geschlossen werden können. Dein Kind lernt und übt jedoch genug? Es ist in anderen Bereichen schlau und intelligent? Dann ist wahrscheinlich das Üben zuhause und die Nachhilfe für diese Lernschwierigkeiten nicht sinnvoll. Dann liegen die Probleme nicht in mangelnder Merkfähigkeit oder Fleiß, sondern auf einer anderen Ebene. Möglicherweise sind sie, wie oft bei Legasthenie und Dyskalkulie angeboren oder es liegt eine Entwicklungsverzögerung vor. Dann schadet Üben, denn das Selbstbewusstsein sinkt und Lernen frustriert.

Bereitschaft, zu Hause mitzuarbeiten

Das in der Therapie oder dem Coaching Erarbeitete muss zu Hause und in der Schule geübt und angewendet werden. Ansonsten ist Veränderung unmöglich. Deswegen gibt es in Lerntherapie und Lerncoaching auch „Hausaufgaben“. Es ist sehr wichtig, dass die Übungen anders aussehen, als in der Nachhilfe und auf die Probleme von dir oder deinem Kind abgestimmt sind. Oft sind auch tägliche Entspannungs- und Atemübungen hilfreich.

Motivation, Konzentration und Aufmerksamkeit gehören immer dazu!

Kommen zu diesen Lücken noch Probleme mit der Motivation, der Konzentration oder der Aufmerksamkeit hinzu, dann ist Lerntherapie und Lerncoaching angebracht.

Hier kann das Haus des Wissens sehr hilfreich sein. Näheres dazu findest du hier.

Die meisten Kinder lieben das therapeutische Zaubern. Hier wird die Konzentration gefördert und das Selbstbewusstsein gestärkt. Auch ist das Kind mit Feuereifer dabei, denn es will ja am Ende der Therapiestunde noch Zeit haben für ein neues Zauberkunststück!

Lesen und Rechtschreibung

Ebenfalls bei Schwierigkeiten mit dem Lesen und Rechtschreiben ist Lerntherapie sinnvoll. Denn das zusätzliche Üben zuhause hilft meistens gar nicht. Im Gegenteil, das Kind wird frustriert und Lernen wird zum Streitpunkt der ganzen Familie. Egal ob LRS oder Legasthenie, ein 1 bis 2 -jähriges wöchentliches Therapieprogramm kann hier neue Weichen stellen. Es ist jedoch wichtig, zu akzeptieren, dass es nicht darum geht, angeborere Defizite wegzubekommen. Sondern das Ziel ist, sie mit den Fähigkeiten und Stärken zu kompensieren, so dass ein glückliches Leben möglich wird.

Schreiben und Schrift

Probleme mit dem Schreiben an sich oder der Schrift sind durch ein 3 – monatiges Training meist vollkommen überwindbar. Egal, ob das Schreiben zu langsam dauert, es zu viel Aufmerksamkeit kostet oder die Lehrer sich über Unlesbarkeit des Geschriebenen beschweren, das sind Dinge, die auch in höheren Klassen noch sehr gut trainiert werden können. Und plötzlich geht dir oder deinem Kind das Schreiben leicht von der Hand und macht Spaß! Wenn du das möchtest, dann mach sofort einen Termin aus!

Rechnen

Rechenprobleme sind ein wichtiges Thema in der Lerntherapie. Hat dein Kind insbesondere mit den Grundrechenarten und dem Mengenverständnis Probleme? Und das viele Üben bringt in deinen Augen überhaupt nichts? Dann leidet es vielleicht unter Dyskalkulie. Auch hier kann ein 1 bis 2 Jahre dauerndes wöchentliches Training den Zugang zu Einkaufen und Bezahlen öffnen und ein normales Leben anbahnen.

Fremdsprachen bei Legasthenie

Wenn dein Kind Legasthenie hat oder eine LRS, dann wird ihm möglicherweise auch das Erlernen der englischen oder französischen Sprache zum Problem. Auch hier setzt die Lerntherapie an. Die Legasthenie verschwindet ja nicht. Deswegen ist es notwendig, ganz anders zu trainieren, als dies in der Nachhilfe möglich ist. Es geht hier nicht um Vokabeln oder Grammatik lernen. Sondern um Lesen und Schreiben in einer anderen Sprache. Silke Geßlein unterstützt dich oder dein Kind in Englisch und Französisch. Für alle anderen Sprachen kann sie nur die therapeutische Hilfestellung geben. Die Sprache an und für sich muss dann von einem Sprachlehrer trainiert werden. Da sie selbst eine Rechtschreibschwäche hat und das Sprachenlernen liebt, kann das Lerncoaching jedoch trotzdem eine große Bereicherung sein.

Prüfungsvorbereitung

Prüfungsangst und mangelnde Struktur sind ein weiterer Punkt, in denen Lerntherapie und Lerncoaching schnell Hilfe anbieten können. Hier reichen meist schon wenige Sitzungen aus, um deutliche Verbesserung zu bemerken.

Lerntherapie bezahlt vom Jugendamt

Es ist möglich, die Förderung beim Jugendamt zu beantragen. Hierzu benötigt dein Kind eine Testung vom Kinder- und Jugendpsychiater. Mach also rechtzeitig einen Termin aus, wenn du das möchtest. Die weitere Vorgehensweise besprechen wir dann persönlich.

Willst du noch mehr erfahren, was deinem Kind helfen könnte, dann stöber in der Kategorie Kinder und Jugendliche.

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